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Soziale Kontakte

Selbst aktiv werden
Soziale Netze tragen sehr zur Lebensqualität bei. Vielfältige Kontakte und Freundschaften zu entwickeln und zu pflegen, ist für jeden sinnvoll, der auch im Alter nicht einsam sein will. Möglichkeiten gibt es in jedem Ort dafür genügend, ob es der Chor, die Sportgruppe oder ein spezieller Freizeitverein sind, überall kann man Gleichgesinnte treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Wer will und kann, sollte sich selbst einbringen, aktiv werden, anderen helfen. Das erhält jung und steigert die Lebensqualität. Das ist längst nachgewiesen. Überall ist ehrenamtliches Engagement gefragt, ob beim Lesen üben in der Nachbarschule, bei der Kinderbetreuung der alleinstehenden Nachbarin oder bei der Pflege der Grünanlagen in der Gemeinschaftsanlage. Viele Menschen finden neuen Lebenssinn in der Gemeinschaft.

Bild zum Thema Soziale Kontakte

Jung und Alt gemeinsam

Begegnungsmöglichkeiten und Ansprechpartner
Deshalb sind genauso bedeutsam wie geeignete räumliche Bedingungen auch die Möglichkeiten für soziale Kontakte für ein gutes Leben im Alter. Alleinsein ist keine Lebensperspektive, deshalb nimmt das Interesse zu, im eigenen Wohnumfeld auch Begegnungsmöglichkeiten und Ansprechpartner zu finden. Ein Treffpunkt, ein Gemeinschaftsraum, eine Freizeitstätte, vielleicht eines der neuen Mehrgenerationenhäuser in der Nähe können eine wichtige Stütze sein. Hier kann man Kontakt knüpfen, trifft sich regelmäßig, hat gemeinsame Erlebnisse und Freuden. Manchmal reicht es, dem anderen zuzuhören oder eigene Erfahrungen auszutauschen. Oft gibt es dort auch Beratung und Hilfe, manchmal tägliches Mittagessen. Schon der Concierge vor Ort oder ein rühriger Hausmeister können einen großen Anteil daran haben, dass Kontakte entstehen. Kann man selbst nicht mehr allein die Begegnungsstätte aufsuchen, gibt es Abhol- oder Fahrdienste. In manchen Orten gibt es ehrenamtliche Besuchsdienste oder Ähnliches.

Engagement für das Miteinander gefragt
Hat man besonders großes Interesse am Miteinander mit anderen Menschen auch bei der Gestaltung des Alltags, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses in die Tat umzusetzen. Man kann sich für den Aufbau einer Wohn- oder Hausgemeinschaft entscheiden oder jemanden in seine Wohnung aufnehmen. In manchen Bundesländern gibt es Initiativen wie „Wohnen für Hilfe“, bei denen Ältere Studenten oder andere junge Leute zu günstigen Bedingungen bei sich aufnehmen und dafür Unterstützung beim Einkaufen oder Ähnlichem bekommen.

 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.