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Praxisbeispiele: Wohnen im altersgerechten Quartier


Französisches Quartier Potsdam

Bild zum Thema Französisches Quartier Potsdam

In der City von Potsdam ist es durch ein gutes Miteinander von Wohnungsgesellschaften und Dienstleistern gelungen, ein innerstädtisches Wohnquartier mit generationsübergreifendem Nutzungskonzept unter dem Anspruch "Individualität im Alter" zu schaffen.

Die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft PWG 1956 eG realisierte eine Quartiersbebauung auf der Basis eines Ideenwettbewerbs und in enger Abstimmung mit einem Bewohnerbeirat. Das Quartier besteht aus zwei parallel stehenden viergeschossigen Gebäuden und mehreren rechtwinklig angebauten dreigeschossigen Gebäuden. Mehr als 2/3 der 147 Genossenschaftswohnungen sind barrierefrei oder rollstuhlgerecht errichtet und erreichbar. Unterschiedliche Finanzierungsarten sowie eine große Vielfalt bei Wohnungsgrößen und Grundrissen sichert eine gute altersmäßige und soziale Durchmischung der Bewohnerschaft. Versorgungs-, Kultur- und Gesundheitseinrichtungen sind alle fußläufig erreichbar. Das Quartier ist stark durchgrünt, hat Sitzgelegenheiten und einen Spielplatz. Öffentliche Parkanlagen und die nahe Freundschaftsinsel sind beliebte Erholungsmöglichkeiten der Bewohner. Zu jeder Wohnung gehört ein Freisitz (Terrasse, Vorgarten, Balkon, Loggia). Besonders interessant ist auch das Service-Angebot des Partners Wallow & Schneider GmbH, die ein Kommunikations- und Dienstleistungszentrum im Quartier haben. Hier werden verschiedene Service-Pakete der Betreuung und Pflege angeboten, die nach Bedarf genutzt werden können. Der Abschluss eines solchen Vertrages ist nicht erforderlich und die Bewohner können sich auch andere Partner und Dienste suchen. Zu den möglichen Service-Leistungen gehören z.B. bei Vertrag A Information, individuelle Beratung, Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen und Organisation von Freizeit und Geselligkeit. Viele der älteren BewohnerInnen nehmen das gern in Anspruch. Auch Notrufbereitschaft bzw. Tag- und Nacht-Notruf-Einsatzbereitschaft sowie Essensversorgung, haushaltsnahe Dienstleistungen und ähnliches sind möglich. Die Wohnungsgesellschaft selbst organisiert darüber hinaus vielfältige Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten für ihre Mieter.

Die Wohnungen sind zu 100% belegt. Es gibt eine lange Warteliste, da dieses Quartier vielfältigen Ansprüchen gerecht wird. (Vgl. "Wohnen im Alter. Praxisbeispiele", LBV, Landesamt für Bauen und Verkehr).

Eintrag vom 13.10.2009 unter »Praxisbeispiele: Wohnen im altersgerechten Quartier«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.