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Wohnungsmangel für Menschen mit wenig Geld

Wie die Märkische Allgemeine am 27.02.2018 berichtete, steckt Potsdams Wohnungsmarkt in der Krise. Laut aktueller Analyse zur sozialen Wohnraumversorgung fehlten 2016 bereits 7.000 Wohnungen. Der Bevölkerungszuwachs vollzieht sich insgesamt viel schneller als der Zuwachs an Wohnungen. Wie die Zeitung schreibt, herrscht besonderer Mangel beim Wohnraum für Ein- und Zweipersonenhaushalte mit geringem Einkommen.
Der Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) forderte bereits im Januar einen Kurswechsel und will Investoren mehr fordern, wie die Potsdamer Neusten Nachrichten berichteten. „Die angespannte Lage auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Für Potsdamer mit niedrigem Einkommen wird es immer schwerer, eine Wohnung zu finden. Die Zahl der Wohnberechtigungsscheine ist von 2012 bis 2016 um 1000 auf 4252 gestiegen, die Zahl der vermittelten Sozialwohnungen nur um 178 auf 877.
Diese Situation betrifft alle Generationen, die Zahl der Älteren mit geringer Rente wächst allerdings stark. Auch wenn es in Potsdam, wie berichtet, aktuell mehrere große Bauprojekte, u.a. auch für das Seniorenwohnen gibt. Es reicht nicht aus. Es wird immer schwerer, eine bezahlbare Wohnung zu finden, wie die Entwicklung des Mietspiegels zeigt.
Bei 6,54 Euro pro Quadratmeter lag der Mittelwert laut Mietspiegel im Jahr 2016. Das waren 14 Prozent mehr als im Jahr 2012. Diese Entwicklung geht weiter, die Renten vieler Älterer dagegen entwickeln sich gegenläufig. Auch in der Landeshauptstadt gibt es eine große Gruppe Älterer, die unterbrochene Erwerbsverläufe hatten und nur eine kleine Rente zum Leben haben.
Unter dem Titel „Miete frisst Einkommen“ veröffentlichte kürzlich die Potsdamer Neueste Nachrichten Ergebnisse von Analysen zur Mietsituation in Potsdam. Sie berichtete u.a. von einer Studie der Berliner Humboldt-Universität, nach der mehr als 40 Prozent der Potsdamer für die Miete mehr ausgeben, als für ihren Geldbeutel gut wäre. Fast ein Viertel der Einwohner muss sogar mehr als 40 Prozent des Einkommens für die Wohnung aufwenden.
Eintrag vom 27.02.2018 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.