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Zu Zielen und Inhalten

Bild zum Thema Haus- und Baugemeinschaften

Alltag im Projekt Wohngut Potsdam

Je nach Interessenlage der Akteure gibt es soziale, ökonomische und ökologische Ansätze bei der Verwirklichung des gemeinschaftlichen Wohnens. Bei manchen kommen mehrere Aspekte zum Tragen. Bei den Wohnformen für Ältere spielen vor allem soziale Faktoren (Kommunikationsbedürfnisse, Miteinander der Generationen) sowie zunehmend auch ökonomische Ziele eine Rolle.

„Soziale“ Projekte des Gemeinschaftliches Wohnens
In „sozialen“ Projekten des gemeinschaftlichen Wohnens verfolgen die Bewohner die Absicht, sich wechselseitige Hilfen und Unterstützungen im Alltag und in besonderen Lebenslagen zu geben. Das reicht von der normalen Kommunikation und gemeinsamen Aktivitäten wie Ausflüge, gemeinsame Feste u. ä. zur Erhöhung der Lebensqualität und zum Schutz vor dem Alleinsein bis hin zur Verabredung gegenseitiger Unterstützung in Notlagen. In diesen Formen, wie sie Henning Scherf in seinem Buch „Grau ist bunt“ sehr anschaulich beschrieben hat, geht es auch um die Verhinderung eines späteren Heimaufenthalts. Solche Formen sind gegenwärtig allerdings eher die Ausnahme. Hier müssen Art  und Grad der Unterstützung von vornherein sehr klar vereinbart sein, was ein großes Vertrauensverhältnis voraussetzt. 

Ökonomische Gründe
Zunehmend planen ältere Menschen auch aus ökonomischen Gründen, sich in einer Wohngemeinschaft zusammen zu schließen. Ziel ist es, gemeinsam den individuellen Wohnungsbedarf zu decken und dies in einer für jeden Einzelnen bezahlbaren Weise. Organisations- und Finanzierungsform sind hier vor allem Genossenschaften. Der Wohnbund ist bundesweit Anlauf- und Beratungsstelle für solche Projekte.

Weitere Unterscheidungsmerkmale, über die man sich im Vorfeld Gedanken machen soll, sind die Größe des Objektes, die Anzahl und Zusammensetzung der Beteiligten, die Lage im Stadtgebiet, die Bauform (Alt-/ Neubau). Eine Gemeinschaft, die ein solches Projekt auf den Weg bringen will, braucht Zeit, sich zu finden, und einen langen Atem. Gute Beratung und Erfahrungsaustausch können hierfür sehr förderlich sein.  

 



 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.