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Potsdamer würden im Alter gemeinschaftlich Wohnen

Im Rahmen einer Repräsentativerhebung wurden 1.004 Potsdamerinnen und Potsdamer zum Thema gemeinschaftliches Wohnen befragt. Insgesamt 44 % der Befragten kann sich vorstellen, gemeinschaftlich zu wohnen. Vor allem die 40 bis 46-jährigen finden gemeinschaftliches Wohnen attraktiv. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass ein großer Teil der Befragten, nämlich 36 %, das gemeinschaftliche Wohnen für etwas hält, was sie im Alter realisieren würden. Dazu passen auch die Befragungsergebnisse, die sich auf die Erwartungen im Hinblick auf gemeinschaftliches Wohnen richten: Der größte Teil der Befragten erwartet vom gemeinschaftlichen Wohnen verlässliche und stabile Wohnkosten (sehr wichtig für 75 %), gegenseitige Unterstützung bei kurzzeitiger Krankheit (sehr wichtig für 42 %), gegenseitige Unterstützung bei Alltagsaufgaben (sehr wichtig für 35 %) und Freundschaften innerhalb der Hausgemeinschaft (sehr wichtig für 35 %). Die hohen Erwartungen der Befragten im Hinblick auf das gemeinschaftliche Wohnen spiegeln sich auch wieder in den Erwartungen der Befragten an die Stadt Potsdam, denn diese hat bisher insgesamt noch zu wenig getan, um gemeinschaftliche Wohnprojekte zu unterstützen: 53 % der Befragten finden es zum Beispiel wichtig, dass noch mehr Informationen zum Thema bereitgestellt werden, dass geeignete und günstige Grundstücke zur Verfügung gestellt werden (sehr wichtig für 55 %), dass Kontakte vermittelt werden (sehr wichtig für 47 % der Befragten). Zudem wünschen sich 47 % Förderprogramme zur Unterstützung gemeinschaftlicher Wohnformen und das eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet wird (sehr wichtig für 44 %).

Die Untersuchung über gemeinschaftlicher Wohnprojekte hat das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik und dem Ingenieurbüro für Stadt- und Regionalplanung Plan und Praxis durchgeführt. Gefördert wurde die Untersuchung vom Bundesforschungsministerium.

Die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie auf der Webseite des IZT.
Eintrag vom 24.06.2019 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.