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Hörfunktipp: Der schwere Weg zu einer seniorengerechten Gesellschaft

Stadtplaner, Architekten und Produktmanager haben sich noch längst nicht darauf eingestellt, dass die Gesellschaft immer älter wird. Wie kann die Gesellschaft besser altern? Zu dieser Frage haben Nele Rößler und Dorothea Heinze den Hörfunkbeitrag mit dem Titel „Besser älter werden“ erarbeitet. Anlass für den Beitrag ist das im Juli von der Bundesregierung veröffentlichte Papier der „Kommission gleichwertige Lebensverhältnisse“. Dort sind Ziele für die Barrierefreiheit zur Teilhabe aller Menschen formuliert: „Niemand wird zurückgelassen, benachteiligt, ausgegrenzt oder diskriminiert.“

Doch die Bemühungen rund um das Thema Barrierefreiheit sind gar nicht neu. Längst gibt es gute Ideen und Bestrebungen diese auch umzusetzen. Der Beitrag „Besser älter werden“ versucht zu ergründen, warum es mitunter so schwierig ist, die Ideen auch zu verwirklichen.

Eines der Themen, die der Umsetzung dieser Ideen im Wege stehen und die der Beitrag behandelt, ist der Mangel an Solidarität der Generationen. Längst haben sich Menschen organisiert, um zum Beispiel ihr eigenes Wohnumfeld seniorengerecht zu gestalten. Leider können Sie sich dabei, wie einige Beispiele im Beitrag zeigen, häufig nicht auf die Unterstützung anderer Generationen in ihrem Umfeld verlassen – es gibt einen Mangel an Solidarität zwischen den Generationen und dieser Mangel verlangsamt die Verwirklichung einer seniorengerechten Gesellschaft. So heißt es im Beitrag:

„Es ist ein gesellschaftlicher Trend, dass sozusagen immer nur die eigenen persönlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Dass immer weniger auf das Gemeinschaftliche oder Gesellschaftliche geachtet wird, und versucht wird, die eigenen Interessen mit aller Macht durchzusetzen. Das wird ja auch propagiert. Setz! Dich! Durch!“ Diese Sätze sind einem Vortrag von Ursula Lehr entnommen. Sie war Bundesfamilienministerin unter Helmut Kohl und gilt als Begründerin der deutschen Gerontologie mit einem Lehrstuhl in Heidelberg.

Andreas Kruse hat den Lehrstuhl von Ursula Lehr übernommen. Seiner Meinung nach ist die Stadtplanung zu wenig innovativ, wenn es um das Zusammenleben der Generationen geht. Es sei also wichtig die Begegnung zwischen den Generationen zu fördern. Für die Studenten der Gerontologie in Heidelberg sind diese Begegnungen Teil ihres Studiums. Gemeinsam mit Älteren entwickeln Sie neue Ideen für ein Zusammenleben. Die Studenten des Lehrstuhls haben erkannt, dass sie selber einmal alt werden. In dem sich die jüngere Generation stärker auf die ältere Generation einlässt und deren Bedürfnisse ernster nimmt, tut sie auch etwas für ihre eigene Zukunft.

Hier finden Sie den kompletten Hörfunkbeitrag „Besser älter werden“ (DLF).
Eintrag vom 20.08.2019 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.