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„…manchmal muss ich doch eine Pause machen“

Bild zum Thema „…manchmal muss ich doch eine Pause machen“

Dieses Zitat ist ein Ausschnitt aus dem Text von Flyer und Plakat einer beispielhaften Initiative des Falkenseer Seniorenbeirates unter Leitung von Ulf Hoffmeyer-Zlotnik.
Die Akteure aus der stark wachsenden Stadt Falkensee am Rande von Berlin engagieren sich seit langem für die stärkere Beachtung der Situation und der Bedürfnisse der Älteren in ihrer Stadt. Angeregt durch den Siebten Altersbericht, der die Rolle der Kommunen für die Lebensqualität im Alter analysiert hatte, haben sie verstärkt die Situation in den Stadtteilen der weitläufigen Stadt in den Fokus genommen. Gut alt werden, dazu gehören sehr viele Faktoren. Zu denen, die beeinflussbar sind, gehören die Möglichkeiten für Bewegung und soziale Kontakte, so Herr Hoffmeyer-Zlotnyk. „Ein alter Mensch sollte möglichst dreimal am Tag spazieren gehen“, so seine These. Aber ist das überall so einfach? Gerade für Menschen mit Einschränkungen ist es oft eine Herausforderung. Wo kann ich mich - wenn nötig - hinsetzen? Wo ist die nächste Toilette?

Ohne Bürgerbeteiligung geht es nicht

Um konkrete Vorschläge an die Stadtverordneten zu machen, braucht es, so die Meinung des Seniorenbeirates, die Einbeziehung der Betroffenen und ihrer Partner selbst. So sind ein Flyer und ein Plakat entstanden, die jetzt an Ärzte, Apotheken, Therapeuten, Pflegeeinrichtungen usw. in Falkensee zur Weitergabe bzw. zur Auslage übersandt werden. Die ersten Reaktionen sind ermutigend. Die Aktion soll helfen, die Sorgen und Nöte der älteren Mitbürger genauer zu erkennen und zu erfahren.
Die Idee ist, mit konkreten Vorschlägen Schritt für Schritt dafür zu sorgen, dass auch in den Stadtteilen Bänke aufgestellt werden. Da gibt es natürlich nicht nur Befürworter, sondern auch Bedenkenträger. Hier muss eine Diskussion der Öffentlichkeit in Gang kommen, in der die Situation der Älteren mehr in den Blick aller kommt, so Herr Hoffmeyer-Slotnyk. Der Seniorenbeirat möchte auch erreichen, dass sich die Stadt an der bundesweiten Initiative „Die nette Toilette“ beteiligt, bei der Gastronomen mit Unterstützung der Stadt solche Möglichkeiten für die Bürger bei sich schaffen. Das wird schon in 170 Städten erfolgreich praktiziert, warum nicht auch in Falkensee?
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung von mehr kleinen Treffpunkten für die Älteren, die für die gut erreichbar sind und der Einsamkeit vorbeugen. Für ihre Initiative haben die Akteure Mittel aus dem „Pakt für Pflege“ nutzen können.
Nach der Auswertung der ausgefüllten Fragebogen im Dezember sollen im neuen Jahr Stadtteilgespräche mit der Verwaltung erfolgen, um die Umsetzung zu besprechen.

Den Flyer und das Plakat finden Sie mit vielen weiteren Informationen auf der Seite des Seniorenbeirates Falkensee.

Eintrag vom 24.11.2021 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.