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Wohnen 6.0.: Impuls zur Demokratisierung des Wohnens im Alter

Das KDA Kuratorium Deutsche Altershilfe, das im nächsten Jahr seinen 60. Geburtstag feiert, versteht sich als Mitgestalter einer Gesellschaft des langen und selbstbestimmten Lebens, als Ideengeber und Vorreiter für innovative Lösungsansätze. Entsprechend dieser Aufgabe wollen die Akteure des KDA auch mit ihrer aktuellen Initiative „Leben im Alter(n) 6.0“ einen gesellschaftspolitischen Diskurs anstoßen, um die Rolle, Integration und Akzeptanz alternder Menschen in und für unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Selbstbestimmungs- und Teilhabemöglichkeiten für alle insbesondere beim Wohnen, bei der Mobilität, Versorgungssicherheit, Kommunikation, Bildung und Kreativität zu gestalten.
Am 30.11.2021 wurde mit dem Beitrag „Wohnen 6.0. Mehr Demokratie in der (institutionellen) Langzeitpflege“ von Ursula Kremer-Preiß der Startschuss dazu gegeben. Die Situation während der Corona-Pandemie in den Pflegeheimen hat den aktuellen Handlungsbedarf in diesem Feld verstärkt bewusst gemacht.

Umzug ins Heim als Alptraum?
Die Publikation beginnt mit der einführenden Frage „Muss der Umzug ins Heim ein Alptraum bleiben?“. Das entspricht genau der Erfahrung, die auch wir als Akademie 2. Lebenshälfte bei Befragungen und Diskussionen immer wieder gemacht haben. Fast alle Menschen möchten bis zum Schluss möglichst selbstbestimmt zu Hause leben. Der Umzug ins Pflegeheim wird als notwendiges Übel gesehen, wenn es nicht mehr anders geht.
Heimversorgung im Wandel
Warum ist das so und wie kann es verändert werden? Dieser Frage widmet sich der Beitrag. Dabei stellt er nochmal die historische Entwicklung dar, indem er die Heimversorgung im Wandel betrachtet. Ausgehend von der 1. Heimgeneration „Verwahranstalt“, über die 2. Generation, die als „Krankenhausversorgung“ bezeichnet wird, zu den Heimbildern der 3. und 4. Generation „Wohnheim“ und „Wohngemeinschaft“ wird kurz und knapp dargestellt, was diese Generationen kennzeichnet und welche Praxiserfahrungen es dazu gibt. In den letzten 20 Jahren rückte dann unter dem Fokus des „Gelingenden Alters“ die Öffnung in das Gemeinwesen in den Fokus und es entstanden Quartiershäuser als 5. Heimleitbild. Parallel dazu sind immer mehr der sogenannten „neuen Wohnformen“ zwischen Heim und Häuslichkeit entstanden wie z.B. die in Brandenburg sehr ambulant betreuten Wohngemeinschaften. Auch Stambulant-Modelle sind entstanden. Begleitet wurden diese Entwicklungen immer von langwierigen schwierigen Auseinandersetzungen hinsichtlich leistungs- und ordnungsrechtlicher Fragen begleitet.
Auf dieser Basis wird im Folgenden die Frage nach einer Demokratisierung der Sorgestrukturen und den Grundsätzen des Wohnens 6.0 abgeleitet und die Diskussion dazu eröffnet.
Die gesamte Publikation finden Sie hier.
Eintrag vom 07.12.2021 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.