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Das Projekt OptiWohn will „suffizientes Wohnen“ fördern

Der Ausgangspunkt:
„In unseren Städten gibt es im Prinzip ausreichend Wohnraum, aber dieser Wohnraum ist nicht effizient genutzt. Während einige Menschen auf sehr großer Fläche leben, haben andere Haushalte oftmals nicht genug Wohnraum zu ihrer Verfügung. Auch deswegen lastet gerade auf den Großstädten ein erheblicher Neubaudruck. In der Theorie müsste der Wohnraum in den Städten also “nur” neu verteilt werden, dann würde sich der Neubaudruck auf das notwendige Minimum reduzieren.“ Eine Situation, die gerade auch in der Landeshauptstadt Potsdam seit langem nach Lösungen sucht, wie die Initiative der Wohnungstauschbörse zeigt.

Was meint „Suffizientes Wohnen“?
Auf der Internetseite des Projektes wird “suffizientes Wohnen” als „ausreichend und angemessen definiert, nicht zu wenig, aber eben auch nicht zu viel.“ Dabei geht es sowohl um individuelle Bedürfnisse und Lebensqualität, als auch um soziale und ökologische Betrachtungen. Dieser Ansatz orientiert auf Flexibilität und Wandlungsfähigkeit, auf das Nachdenken über Veränderung, wenn sich die Lebensverhältnisse ändern.
Ein Thema, das mit der Verringerung der Personenzahl im Haushalt bei Älteren in der Praxis eine große Rolle spielt, aber aus vielen Gründe nicht immer zur Verringerung des Wohnraums führt.

OptiWohn ist ein Forschungsprojekt mit transformativem und transdisziplinärem Anspruch, das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Förderlinie “Ressourceneffiziente Stadtquartiere” gefördert wird. Es möchte dazu beitragen, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zumindest in Teilen zu schließen - durch Analysen, Befragungen, Entwicklung von Befragungen, konkret am Beispiel der drei beteiligten Kommunen Göttingen, Köln und Tübingen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Politik und Verwaltung suffizientes Wohnen unterstützen können.
Quelle Homepage OptiWohn

Ergebnisse der großen OptiWohn-Umfrage
In einem ersten Schritt wurde im September 2020 eine Online-Umfrage durchgeführt, in deren Rahmen über 2.500 Teilnehmende aus dem gesamten Gebiet der Bundesrepublik auf Fragen zur aktuellen Wohnsituation, der empfundenen Wohnqualität und der individuellen Zufriedenheit mit dem derzeitigen Wohnraum geantwortet haben. Insbesondere auch die Frage, was bestimmt meine Wohnqualität und welche Rolle spielt dabei die Größe des Wohnraums ist interessant. Leider sind Ältere nur zum kleinen Teil vertreten gewesen. In den ersten Schlussfolgerungen wird jedoch darauf verwiesen, dass eine Bereitschaft für Wohnraumveränderungen, wie zum Beispiel Verkleinerungen bei Auszug der Kinder, deutlich erkennbar ist. Auch das Interesse an Beratungs- und Unterstützungsangeboten zum Thema Wohnraum wird als groß eingeschätzt. Demgegenüber sind die vorhandenen Beratungsangebote zu wenig bekannt.
Die gesamte Auswertung der Befragung finden Sie hier.

Eintrag vom 17.12.2021 unter »Aktuelles und Interessantes«
 
 
Ein Projekt des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.