Mieter-, Wohlfahrts-, Verbraucher- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften haben in einem gemeinsamen Papier die von der Bundesregierung geplante Wiederauflage der Wohngemeinnützigkeit als unzureichend kritisiert.
Anstatt wie im Koalitionsvertrag der Ampel-Koalitionäre vor gesehen, eine neue Dynamik für den Bau und die dauerhafte Sozialbindung bezahlbaren Wohnraums zu schaffen, betreffen die geplanten Änderungen lediglich wenige Akteure, die längst gemeinnützig sind. Die geplanten Steuererleichterungen für bis lang gewerbliche Unternehmen von ein- bis zweitausend Euro pro Wohnung und Jahr sind unzureichend und kaum attraktiv. Sie setzen keine Impulse für mehr altersgerechtes Bauen.
Die unterzeichnenden Verbände fordern daher Nachbesserungen im parlamentarischen Pro zess und umfangreiche Änderungen wie z.B. transparente Regelungen für Mieten im Bestand und im Neubau mit leistbaren einkommensabhängigen Miethöhen, welche dauerhaft mindestens 20 % unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete bleiben.
Das gesamte Papier finden Sie hier.